Die Arbeit als OTTO Azubi in der Corona Zeit

Aktuell stecken wir alle in derselben Situation: Kaum soziale Kontakte, Klopapier-Engpass und bei Netflix haben wir uns bald auch durch alles durchgeschaut. In diesem Beitrag möchte ich euch erzählen, wie ich die Veränderungen, als Azubi bei OTTO und Mitglied des developHER Teams, in unserem Alltag und der Arbeitswelt aktuell wahrnehme. 

Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun.“ 

Voltaire

Als Anfang des Jahres die ersten Nachrichtenmeldungen über Corona bzw. Covid-19 aus China kamen, hat sich glaube ich kaum jemand wirklich große Gedanken darüber gemacht, dass auch wir in Europa davon betroffen sein könnten. Je weiter das Jahr voranschritt, desto höher wurden jedoch die Fallzahlen in China und dem Rest der Welt. Plötzlich gab es Reiseverbote und mehrere Kolleg*innen durften aus ihrem Skiurlaub nicht wieder zurück auf den Otto Group Campus. Als ich nach meinem Urlaub wieder in die Arbeit starten wollte, wurdedas Firmengelände schon weitgehend geschlossen.  

 „Ach, eine Woche Home-Office und dann geht’s weiter“, haben sich damals, ganz zu Beginn, viele gedacht. Leider haben wir uns damit sehr getäuscht. Wenn ich heute an diese erste Woche zurückdenke, denke ich an Unwissenheit, Neustrukturierung und den Anfang einer völlig neuen Lebens- und Arbeitsweise.   

Plötzlich gilt Corona als weltweite Pandemie und auch der letzte Zweifler hat begriffen, wie ernst die Lage ist. Aus aller Welt hört man von den Infizierten und Toten. Schnell hat sich aufgrund dessen das Leben auch bei uns in Deutschland grundlegend geändert. Die Geschäfte schließen, Versammlungen werden verboten und man darf nur noch zu zweit nach draußen.  

Dies hat dafür gesorgt, dass sich die Lebensweise von vielen Menschen in extreme verwandeln. Seien es die Hamsterkäufer, die Lebensmittel und vor allem Klopapier für die nächsten dreiJahre horten oder die Netflix- und Gaming-Verehrer, welche Ihre gesamte Zeit vor dem Monitor verbringen. Ich selbst bin davon auch nicht ausgeschlossen, meine „Droge“: Fitness .  

Schon vor Corona war ich ein leidenschaftlicher Fitnessstudio-Besucher, denn Sport war für mich immer der Ausgleich zum Büroleben. Doch nun mit der Isolation und dem rein virtuellen Kontakt zu anderen, hat nicht nur meine Motivation, sondern auch meine Produktivität nachgelassen. Ich bin also schlussendlich über meinen Schatten gesprungen und fing das Laufen an und kann nun nicht mehr damit aufhören.  

Da ich nach meinem Urlaub in einer neuen Abteilung gestartet bin, ist mein Arbeitsalltag wesentlich herausfordernder geworden. Zwar hatte ich nun meine Motivation wieder, konnte sie aber nicht so einsetzen, wie ich wollte.  

In der zweiten Woche war es mir Aufgrund der Umstände möglich, wieder in meine alte Abteilung zu wechseln.  

Direkt hatte ich Aufgaben und ein motiviertes Team, in dem sich jeder aus der Ferne unterstützt.  

Der Fokus lag in der Digitalisierung von Events und Konzepten. Da wir bereits ein eingespieltes Team waren, fiel es uns verhältnismäßig leicht, uns den neuen Umständen anzupassen und mit den neuen Hürden und Aufgaben fertig zu werden.  

Auch in meiner Arbeit als Teil des developHER-Teams, wurde dies schnell klar. Die Kolleg*innen hielten weiter zusammen und bereits jetzt ist die nächste developHER als Digitales Event in Arbeit.  

Gerade in dieser schweren Zeit wurde mir besonders bewusst, wie wichtig es ist, einen Ausgleich im Leben zu haben und auf sich zu achten. Was jedoch noch viel wichtiger als das ist, ist der Zusammenhalt zwischen den Menschen.  

Wenn wir zusammenhalten, gehen wir besser aus dieser Krise hervor als wir hineingegangen sind.  

If you’re going through hell, keep going.“

Winston Churchill

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