Ein Blick auf die developHER als IT-Newbie – Ein Erfahrungsbericht

Mit dem heutigen Blogbeitrag möchte ich mit euch meine Erfahrungen der letzten developHER Vol. III im Januar 2020 teilen. Bevor ich starte, stelle ich mich aber nochmal kurz vor: Mein Name ist Memduh Duman, ich studiere Systematische Musikwissenschaft im Master und bin seit Juni 2019 als Werkstudent in der Otto Group im Bereich Marketing tätig.

Eigentlich als Helfer zum Aufbau des Events eingeplant, war meine Vorgesetzte so lieb und erlaubte mir und meiner Werki-Kollegin, während der Veranstaltung bei zwei der angebotenen Sessions reinschnuppern zu dürften – und direkt als Versuchskaninchen die Qualität der Sessions als Teilnehmer „durchtesten“ zu können.

Man konnte aus insgesamt zwölf Sessions zwei auswählen – eine für den Vormittag und eine für den Nachmittag. Bei der Fülle an verschiedenen spannenden Themen war es für mich äußert schwierig, sich auf zwei Sessions festzulegen. Als Newbie wollte ich dabei vorsichtig vorgehen und überlegte erstmal, etwas Input zu einem Thema in Form eines Vortrags zu sammeln und mich anschließend bei der zweiten Auswahl an eine praxisorientierte Session ranzutrauen.

Ersteres wurde durch die Blockchain-Session hervorragend bedient. Ein großes Buzzword und seit einigen Jahren eine vielversprochene Technologie, von der man hier und da immer wieder etwas gehört oder gelesen, aber noch kein konkretes Wissen aufgebaut hat. Mit einer anschaulich gestalteten, ästhetischen Präsentation war ich als Powerpoint-Crack sofort abgeholt und folgte wissbegierig den Referentinnen, die das komplexe Thema Blockchain durch verständliche hands-on Beispiele für mich nachvollziehbarer gemacht haben.

Nachdem also die IT-Gewässer abgetastet waren und das schiere IT-Wissen der Referentinnen einen nicht wie eine riesige Welle erschlagen hat, war die Anspannung wie vom Winde verweht. Motiviert stürzte ich mich also in die nächste Session mit dem praktischen Fokus: App-Programmierung!

Durch einige Wahlpflichtkurse während meiner schulischen und universitären Laufbahn bin ich zuvor zwar mit Programmen wie JavaScript in Kontakt gekommen. Allerdings ging es hierbei hauptsächlich um das Erstellen von kleinen Spielen mit nicht besonders komplexen, überschaubaren Systemen – wie Schere-Stein-Papier zum Beispiel. Die App-Programmierung war für mich somit noch relativ unerforschtes Neuland.

Unsere Coaches gingen dabei sehr aufmerksam mit den Teilnehmer*innen um und nahmen sich von Anfang an genug Zeit für alle, bis jede/r die entsprechenden Programme zum App-Programmieren auf dem eigenen Geräten installiert hat. Bei mir und meiner Werki-Kollegin erwies sich beispielsweise die Kopplung zwischen Smartphone und Laptop – was Voraussetzung für die Bedienung der App-Tools war – als tückisch und wollte einfach nicht funktionieren. Doch auch für dieses Problem gab es – ganz IT-typisch – eine schnelle und effektive Lösung: Schnurstracks durften wir mit dem Smartphone von einer unserer Coaches arbeiten!

Auf diesem verbrachten wir dann die Session damit, Schritt für Schritt ein Spiel zu programmieren, welches einem ermöglichte, einen Ball an den Rändern des Smartphone-Bildschirms abprallen zu lassen. Dabei konnte man sowohl das Momentum des Balles anpassen, mehrere Bälle verwenden und auch Geräusche bei jedem Ballkontakt einstellen – in unserem Fall war es eine weibliche Stimme, die bei jedem Ballkontakt mit dem Rand „Kanye West“ rief.

Wie ihr merkt, kannte die „Kreativität“ von uns beiden Werkis während der Session keine Grenzen. 😉

Hervorzuheben wäre noch das angenehme Arbeitsklima der Session-Gruppe: Trotz unterschiedlicher IT-Wissens-Backgrounds unter den Teilnehmer*innen war die Arbeits-Geschwindigkeit durchgehend auf einem angenehmen Tempo, sodass die Newbies gut folgen konnten. Trotzdem hatten einige der raffinierten Teilnehmer*innen genug Freiheiten, die Grenzen der zur Verfügung stehenden Tools auszuloten und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Ball-Parcours wurden gebaut und auch weitere lustige Sounds für jeden Aufprall eingestellt.

Auch während des restlichen Events waren Anspruch und Leichtigkeit so im Einklang, wie ich es selten zuvor bei Veranstaltungen dieser Art erlebt habe. Für mich war es äußert erfreulich, von der harmonischen und kollaborativen Atmosphäre während der Sessions angesteckt zu werden – und in die fabelhafte Welt der IT eintauchen zu können.

Die developHER Vol. IV kann kommen!

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